Scheinselbstständigkeit

Bei Scheinselbstständigkeit wird durch eine entsprechende vertragliche Gestaltung eine selbstständige Tätigkeit vorgetäuscht. In Wahrheit handelt es sich um eine abhängige Beschäftigung als Arbeitnehmer. Auf welche Kriterien Arbeitgeber achten müssen, um sich vor den Folgen zu schützen.

Für den Auftraggeber hat die Feststellung von Scheinselbständigkeit eines „freien Mitarbeiters“ im Rahmen einer Betriebsprüfung seitens der Deutschen Rentenversicherung Bund weitreichende finanzielle und auch rechtliche Folgen. Der vermeintlich bisher „freie Mitarbeiter“ wird nachträglich zum Arbeitnehmer. Der bisherige Auftraggeber zum Arbeitgeber mit allen dazugehörigen Haftungs- und somit vor allem Zahlungsverpflichtungen.